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PEG-40 hydrogenated castor oil

PEG-40 hydrogenated castor oil ist die Bezeichnung der INCI-Deklaration für hydriertes Rizinus-Öl. Es wird in Kosmetikprodukten aufgrund folgender Eigenschaften verwendet: es ist emulgierend und ermöglicht die Bildung fein verteilter Stoffmischungen - auch Emulsionen genannt.So lassen sich Stoffe mischen, welche sich ohne Zusatz nicht mischen lassen würden. Zudem hat es eine tenside Wirkung. Das heisst es verringert die Grenzflächenspannung von Bestandteilen in einem kosmetischen Produkt. So ist es möglich das Produkt besser zu verteilen. PEG-40 hydrogenated castor oil ist ein Polyethylenglycole mit der Ordnungszahl 40. In diesem Fall handelt es sich um die Salze und Ester einer gesättigten Carbon - und/oder Fettsäure die durch Verseifung aus pflanzlichen und tierischen Ölen gewonnen werden kann. PEG-40 hydrogenated castor oil wird aus dem Rizinusöl/Wunderbaumöl hydrolysiert. Die Ordnungszahl 40 gibt dem Chemiker Auskunft über die mittlere Zahl der Ethylenoxid-Einheiten der entsprechenden Substanz an. Die steigenden Zahlen der PEG - Derivate geben in aufsteigender Folge den Polymerisationsgrad (Konsistenz) an. Diese gehen von kleinen Zahlen und flüssiger Konsistenz zu großen Zahlen in wachsartiger Konsistenz. So ist je nach Ordnungszahl und Eigenschaft eines PEG der Einsatz in verschiedensten kosmetischen Rezepturen möglich. Der Haupteinsatzzweck liegt in der Regel aufgrund der Tensiden Eigenschaften vor. Je nach Konsistenz können diese Inhaltsstoffe als Lösemittel und Lösungsvermittler für Wirkstoffe, Parfümöle und Farbstoffe, als Feuchthaltemittel, Cremegrundlage, Konsistenzgeber, Bindemittel aber auch als Weichmacher und Fixateur eingesetzt werden. Ein PEG - Stoff ist nicht zwangsläufig der Petrochemie zuzuordnen da die Rohstoffe grundsätzlich auch aus pflanzlichen und tierischen Fetten gewonnen werden können. Man liest immer wieder, dass PEG - Stoffe unsicher oder gesundheitsschädlich sein sollen. Die EU Kosmetikverordnung regelt den Einsatz von kosmetischen Inhaltsstoffen sehr detailliert. So dürfen ausschließlich Stoffe verwendet werden, deren Unbedenklichkeit (unter Umständen auch in Bezug zu Mengenangaben) attestiert ist.